GEBAS Tipp

15.05.2019

Sanddorn mit hohem Gehalt an Vitamin C

Die Power-Bombe aus dem hohen Norden

Nach den Wintermonaten stellen sich bei morgendlichem Vogelgezwitscher und blauem Himmel wieder die Frühlingsgefühle ein. Endlich wieder mehr draußen sein und die Sonne genießen. Eine große Lust auf Frische und Vitamine macht sich breit.

Im Frühling ist die Lust auf Gesundes besonders groß, denn Auftanken ist angesagt. Im Osterurlaub auf Juist haben wir uns deshalb den Sanddorn näher angesehen. Die orangen Beeren sind aufgrund ihres Vitamin C-Gehalts das absolute Superfood für den aktuellen Frühlings-Frische-Kick. Denn Sanddorn-Beeren enthalten zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen. Das hat ihnen auch den Spitznamen „Zitrone des Nordens“ eingebracht.

Die weite Reise des Sanddorns

Die ursprüngliche Heimat des Sanddorns ist Nepal. Eiszeitliche Verschiebungen führten zur Verbreitung des Strauchgewächses, das jetzt in ganz Europa anzutreffen ist. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige Sand- und Kiesböden in sonnigen Lagen und ist besonders in Küstenregionen wie an der Nord- und Ostsee zu finden. Sobald die Beeren im August und September ihre typische orange Farbe haben ist Erntezeit für das Wildobst. Die Sträucher haben lange Dornen und es empfiehlt sich beim Pflücken Handschuhe zu tragen. Im landwirtschaftlichen Anbau werden die beerenbesetzten Triebe oft einfach abgeschnitten und zum Beispiel für die Saftherstellung mitsamt der Zweige ausgepresst. Zur Herstellung von Fruchtmus geht das nicht. Verarbeitet werden nur die reinen Beeren – ohne Blätter und Äste. Hierfür kommen dann spezielle Rüttelmaschinen zum Einsatz, die die Beeren von den Sträuchern schütteln.

Auf der Nordsee-Insel Juist ist Sanddorn überall präsent und wird in Nahrungsmitteln, Getränken und in Kosmetikprodukten verarbeitet. Bei unserem Besuch des Sanddorn-Stübchens  erstaunte uns die Vielfalt an Produkten. Säfte, Konfitüren, Tees und Cremes sind die eher bekannten Varianten. Sanddorn als Essig, Senf, Chutney und Zutat für herzhafte Dips hat uns überrascht. Die Pflanze ist tatsächlich nicht nur aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, sondern auch durch ihre Verwendungsvielfalt ein echter Alleskönner.

Sanddorn-Eis ist köstlich frisch

Beim Besuch der Eisdiele Heiken wurde dann klar, dass sich Sanddorn auch ganz hervorragend für die Eisproduktion eignet. Sanddorn-Joghurt-Eis ist eine Spezialität des Hauses. Das mit höchstem Qualitätsanspruch, handwerklich hergestellte Speiseeis, ist ein wahrer Genuss aus 100 % Sanddornsaft, Wasser, Zucker, 3 bis 8 % Base und Natur-Joghurt. Die Beeren für die Eisherstellung kommen aus eigener Ernte und Wildsammlung, die in der Direktpressung zu Konzentrat verarbeitet werden. Das Besondere daran: Die Früchte werden mit den Blättern und Fruchthölzern gepresst. Das so gewonnene Konzentrat hat einen hohen Ölanteil, der dem Eis einen intensiv, frischen Geschmack verleiht. Einfach köstlich.

 

Haben Sie Lust auf den Vitamin-Kick für Ihre Eistheke? 100% Sanddorn-Püree ist im Pulisano-Sortiment zu haben. Und wer es nicht nur natürlich mag sondern auch Wert darauf legt, dass die EU-Öko-Verordnung zu ökologischem Landbaus eingehalten wird, der wählt das Bio-Sanddornpüree von Pulisano. Schreiben Sie uns, ob die Zitrone des Nordens bei Ihnen zum Renner geworden ist. Wir freuen uns immer über Rückmeldungen, wie neue Sorten bei Ihren Kunden ankommen und veröffentlichen auch gern eine Geschichte dazu.

Genießen Sie die Impressionen von unserer Eis-Recherche auf Juist.

Bild Sanddorn-Strauch: D Knimo auf Pixabay
Bilder und Video Sanddorn Stübchen und Eisdiele Heiken: Andrea Sieben

Eine Antwort auf „Die Power-Bombe aus dem hohen Norden“

Kommentare

Karsten Plehn 19.05.2019 12:05

Ich selber stelle mein Sanddorn Eis mit 100 % Sanddorn Mark oder 100 % Sanddorn Saft aus dem Reformhaus her was allerdings sehr teuer ist

Rezept für 1 Liter Fruchtspeiseeis Sanddorn

Zutaten

800 ml heißes Wasser
200 ml 100 % Sanddorn Mark oder Saft
235 g Zucker
25 g Trockenglucose
Bindemittel oder Basispulver nach Herstellerangabe
Etwas Zitronensaft oder Fruchtsäure

Zubereitung

Zuerst einmal die Trockenbestandteile miteinander vermischen und dann die flüssigen Bestandteile dazugeben und alles zusammen mit dem Mixer schaumig schlagen und anschließend in den Kühlschrank stellen und mindestens 6 Stunden reifen lassen
Anschließend die Masse nochmals mit dem Mixer schaumig schlagen und in der Eismaschine abdrehen

Viel Spass beim Ausprobieren und guten Appetit

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Autor

Caroline Zöller

Eisliebhaberin und schon aus reinem Eigennutz immer an den neuesten Trends und Entwicklungen in Sachen Eis, Kulinarik und Gastronomie interessiert. Dazu sind Kommunikation, Marketing und die perfekte Kundenansprache ihr Steckenpferd. Sie ist presserechtlich verantwortlich für den Inhalt (V.i.S.d.P.)