Branchen-Meinung

10.02.2018

Ein Rundgang über die Gelatissimo

Die Gelatissimo, die in ihrer fünften Auflage mittlerweile eine eigene Halle im Stuttgarter Messegelände belegt, präsentierte sich in diesem Jahr mit einem hochkarätigen Angebot. Auch in diesem Jahr zeigten die internationalen Player der Eisbranche ihre neuesten Trends und Innovationen.

Am GEBAS Messestand gab es ein reges Treiben und jede Menge Fachgespräche. An der reichhaltigen PULISANO®-Eistheke konnten unsere Besucher nach Herzenslust probieren und dazu fleißig über natürliche Eisgrundstoffe fachsimpeln. Wir freuen uns, dass wir mit der Präsentation unserer Clean Label-Hausmarke PULISANO voll ins Schwarze getroffen haben, denn eins der heißen Messethemen war diesmal „Natürliche Produkte ohne Zusatzstoffe“. Da ist das breite PULISANO-Sortiment ganz vorn dabei. Dazu passen unsere neuen BIOCUP-Eisbecher aus Zuckerrohr perfekt, die am Stand viele Liebhaber fanden.

Für alle, die es nicht zur Gelatissimo geschafft haben, kommt jetzt unser exklusiver Messerundgang. Das sind die Highlights, die wir für Sie entdeckt haben:

Neu: Die Bubble Waffel
Bei Ernst Neumärker wurden die innovativen Waffeln mit der ausgefallenen Blasen-Optik gebacken und lecker gefüllt. Dazu gab es Tipps zu Deko- und Teigvarianten und natürlich ausführliche Erklärungen zu den innovativen Waffeleisen zur Herstellung der neuen Leckerei.

Highlight Ice Rolls
Eismeister Guido Schmitz, ausgewiesener Eisexperte und Partner der Deutsche Eisakademie, informierte während der Gelatissimo am Neumärker-Stand über den Trend „Ice Rolls“, der sich so langsam auch in unseren Breiten etabliert. An allen Messetagen wurden kräftig leckere Röllchen produziert und diskutiert, wie man mit diesem Nischenprodukt – z.B. bei Events – gute Geschäfte machen kann. Das wurde auch am Stand von Chopp&Roll bestätigt, die Ice Rolls als Franchise-System anbieten.

Übrigens: Bei Guido Schmitz  kann man nicht nur alles über Speiseeis lernen. In der Eisakademie ist er auch für seine Beratungsleistung für die Industrie und Marken, für Praxisschulungen und Hilfe bei Produkttests und Entwicklungen bekannt.

Neuer Foodtrend: Schwarzes Eis
Überall in der Halle konnte schwarzes Eis verkostet werden. Interessant fanden wir, dass jeder Hersteller hier einen eigenen Ansatz verfolgte. Also merke: Das ultimative Rezept gibt es nicht. Schwarzes Eis hat viele Rezepte, Zutaten und die Geschmäcker reichen von neutral über Vanille bis hin zu einer leichten Kohlenote.

Bei Pregel probierten wir Black Diamond, ein ganz leicht vanilliges schwarzes Eis. Mit Aromen kann diese Sorte einen neuen Geschmack bekommen. Pregel präsentierte Black Diamond mit einem Variegato aus rotem Ingwer. Sehr lecker und dazu eine echte Augenweide in der Eisvitrine.

Bei Kessko gab es gleich mehrere schwarze Varianten zu verkosten. Black Mamaba, ein schwarzes Eis auf Vanillebasis, erstaunte uns durch seine eher graue Farbe. Wir haben gelernt, dass das Eis ganz frisch produziert grau ist und dann nachdunkelt. Bei der Sorte Nero ist der Name Programm. Schön schwarz und auch noch laktose- und glutenfrei. Die schokoladige Eisbasis wird nur mit Wasser angerührt.

Eis mit begleitendem Marketingpaket
Das diesjährige Gelatop-Kit von Dreidoppel hat ein niedliches Seepferdchen als Eyecatcher.

Die Kits bieten alles, was für den Verkauf benötigt wird: Eisgrundstoff für ein leuchtend gelbes Orange-Maracuja Eis, das mit rosa Knister Kristallen seinen speziellen Seepferdchen-Look bekommt. Der Grundstoff kann mit Wasser oder Milch angerührt werden.

Der Clou im Seepferdchen-Paket: Gelatop unterstützt die DLRG mit 5 Cent für jede verkaufte Kugel Eis, um Kindern das Schwimmen beizubringen. Im Rundum-Sorglos-Paket gibt es dazu Eisthekenschilder mit Seepferdchen Motiv, Thekenaufsteller mit Beschreibung der DLRG-Kooperation und Prospekte mit Seepferdchen-Ausmalbild und Baderegeln für Kinder.

Allgegenwärtig auf der Gelatissimo: All Natural Produkte
„Hauptsache keine Farbstoffe, keine genmodifizierten Zutaten oder gehärtete Fette.“ Gespräche über Produkte ohne Zusatzstoffe waren in der Messehalle überall zu hören.

Bei Stella setzt man mit der Produktlinie „Core“, neben neuen Sorten im klassischen Angebot, ganz auf Natürlichkeit. Mit 4 natürlichen von 10 Neuentwicklungen spielt das Angebot ohne Zusatzstoffe auch zukünftig eine wichtige Rolle im Unternehmen.

Auch bei Montebianco wurde eine neue Grundmasse ohne Emulgatoren und Stabilisatoren als Neuheit gezeigt. Dazu präsentierte das Unternehmen eine innovative Topping-Linie im Endverbraucher-Format. Die Variegato sind in einer kleinen kundenfreundlichen Größe zu haben und können direkt in der Eisdiele als Zusatzprodukt für Zuhause angeboten werden. Das neue Konzept zeichnet sich durch seine Sortenvielfalt aus.

Vegan auch bei Eis im Trend
Die Berliner Eismanufaktur Barletta hat acht Sorten veganes Eis im Portfolio. Das Speiseeis auf Sojabasis wird in der Manufaktur hergestellt und fix und fertig an Eisdielen und Gastronomiebetriebe geliefert. Das gilt natürlich auch für die nicht veganen Sorten des Unternehmens.

Bei Babbi setzt man statt Soja auf eine Base aus Reismilch, die mit Stevia gesüßt ist. Die auffallend geschmacksneutrale Reisbasis hat als Milchersatz eine gut bindende Wirkung. Dem Grundprodukt, das für Milch- und Fruchteis geeignet ist, kann dann jeder gewünschte Geschmack zugefügt werden. Babbi hat hier die weltweite Vermarktung im Blick. Das neue Produkt ist durch die  Reisbasis halal und kosher.

Und zum Schluss noch unser Lieblings-Eisname: Ganz klar die Sorte Schlagerkoma von der Iceguerilla, die sehr werbewirksam am Stand von Kälte-Rudi reißenden Absatz fand. Eine tolle Kombination von Eierliköreis mit Cookies und Nugat.

Wir hoffen unser kleiner Messerundgang über die Gelatissimo 2018 hat Ihnen gefallen. Und wenn Sie da waren und weitere Highlights entdeckt haben, freuen wir uns sehr über Ihre Tipps und eine kurze Nachricht.

Eine Antwort auf „Ein Rundgang über die Gelatissimo“

Kommentare

Karsten Plehn 25.09.2019 12:09

Sehr geehrte Damen und herren,

ich hätte da mal eine frage

eissortenschilder zum einstecken ins eis werden die bei Ihnen kostenlos angeboten wie z b bei pregel oder sind diese kostenpflichtig
was würden sie kosten
über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

mit freundlichen grüßen

Karsten Plehn

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Autor

Caroline Zöller

Eisliebhaberin und schon aus reinem Eigennutz immer an den neuesten Trends und Entwicklungen in Sachen Eis, Kulinarik und Gastronomie interessiert. Dazu sind Kommunikation, Marketing und die perfekte Kundenansprache ihr Steckenpferd. Sie ist presserechtlich verantwortlich für den Inhalt (V.i.S.d.P.)